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Tipps für die Online-Bewerbung im Pagemachine Blog

5 Tipps, damit Deine Online-Bewerbung erfolgreich ist

Heute ist es – zumindest bei größeren Unternehmen – üblich, sich über ein Online-Formular auf der Firmenwebsite zu bewerben. Dadurch ist die Form der Bewerbung an sich vorgegeben – wie Du dennoch in einer Bewerberflut punkten kannst, verraten wir Dir mit den folgenden Tipps.


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1. Umgehe nicht das System.

Warum hat das Unternehmen wohl ein Online Bewerbermanagementsystem angeschafft? Sicher nicht, um Deine Papierbewerbung mühsam in der Personalabteilung erfassen und dann so lange aufbewahren zu müssen, bis Du entweder eingestellt wurdest (in diesem Fall eher unwahrscheinlich) oder Dir abgesagt wurde.

Auch eine per E-Mail zugesandte Bewerbung sorgt nicht für Begeisterung – klar, Du kannst sie dann so strukturieren, wie Du es für optimal hältst – aber Du zeigst schon bei der ersten Kontaktaufnahme, dass Dir die Wünsche Deines „Kunden“, des  Unternehmens, eher egal sind und Du nicht willens bist, Dich in bestehende Prozesse einzufügen.

2. Nutze die bestehenden Gestaltungsfreiräume.

Das Bewerbungsformular schränkt Dich durch seine starre Struktur stark ein. Umso wichtiger ist es, dass Du dort, wo Du selbst Akzente setzen kannst, das auch tust. Das sind zum einen Freitextfelder, in denen Du auf jene positiven Aspekte hinweisen kannst, für die das Formular keinen Raum gelassen hat.

So kannst Du zum Beispiel darauf hinweisen, dass Du dich gerade auf einem Scrum-Training befindest und daher erst ab Mitte nächster Woche für ein persönliches Interview zur Verfügung stehst, aber natürlich telefonisch erreichbar bist. Zum anderen hast Du weitgehende Freiheiten im Upload-Bereich für eigene Dokumente  – und da kommen wir schon zum nächsten Tipp…

3. Strukturiere Deine Uploads – und vergiss das Parfum nicht.

Scherz beiseite – parfümieren kann man PDFs nicht (zumindest ist dem Autor nichts dergleichen bekannt). Aber was das Parfum des Papiers ist, könnte die Schriftart in Deinem Anschreiben und Lebenslauf sein. Hier sollte man auf Allerweltsschriften wie Times New Roman und Arial verzichten. Zu diesem Thema hat das Magazin t3n vor kurzem die 5 besten und schlechtesten Schriftarten für eine Bewerbung zusammengestellt.

Und nun zur Struktur: Bitte lade keine dutzend Einzeldokumente hoch, sondern fasse Deine Bewerbung in einem bis maximal drei Dokumenten zusammen. Das wären dann das Anschreiben, der Lebenslauf und Zeugnisse. Warum? Weil Du Deinem „Kunden“, dem Menschen, der im Unternehmen Deine Bewerbung begutachtet, nicht die Arbeit aufbürden möchtest, eine sinnvolle Struktur in Deine Bewerbung zu bringen.

4. PDF, Baby!

Viele Online-Bewerbungsformulare sind so „nett“ und erlauben neben PDFs auch Word-Dokumente.  Du kennst aber weder die Word-Version (warum sollte überhaupt Dein „Kunde“ ein kostenpflichtiges Produkt erwerben müssen, um Deine Bewerbung zu lesen?),noch die Anzeige-Einstellungen Deines Gegenübers – d.h. Deine Bewerbung könnte dort ganz anders angezeigt werden als bei Dir.

Zum Beispiel könnten andere Rand-Einstellungen zu unschönen Umbrüchen führen. Erstelle einfach aus Deinem Dokument – egal womit Du es verfasst hast – ein PDF. Sehr einfach und zuverlässig geht das mit dem kostenlosen Programm PDF24 Creator.

5. Ooom – habe Geduld.

Du bist von Deinem Einkauf bei Amazon gewöhnt, nach 5 Sekunden eine automatische Antwort und nach wenigen Stunden die Versandbestätigung zu bekommen? In der Tat versenden auch viele Bewerbermanagementsysteme eine automatische Eingangsbestätigung. Manche Arbeitgeber bevorzugen es aber, zunächst einen „echten Menschen“ über die eingegangene Bewerbung blicken zu lassen, und wenn der erst nach zwei Werktagen reagiert, ist das kein Grund, ungeduldig nachzufragen.

Danach geht Deine Bewerbung ihren Lauf, sie wird mit anderen Bewerbungen gesammelt, verglichen, vorklassifiziert, von der Personalabteilung an die Fachabteilung weitergeleitet, dort auch gesammelt, verglichen, usw. Da können einige Wochen ins Land gehen. Es schadet sicher nichts, nach 2 Wochen telefonisch den Zwischenstand zu erfragen – aber man sollte es mit der Häufigkeit der Nachfragen nicht übertreiben – denn auch die Personalabteilung hat ein Freitextfeld, und da steht dann schnell „nervt“.

Wenn Du diese Ratschläge befolgst, werden zwei Parteien glücklich – Du und Dein „Kunde“ – und vielleicht ist Dein „Kunde“ ja bald Dein neuer Arbeitgeber.

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