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So erstellt ihr sichere Passwörter, die ihr euch auch merken könnt

Wieviel Schaden unsichere Passwörter verursachen können, weiß jeder. Tipps, wie man welche erstellt gibt’s viele. Die Passwörter zu wechseln, wäre zwar nur eine Fleißarbeit, aber wie merke ich mir dann all die Passwörter.


Wie sieht denn ein sicheres Passwort überhaupt aus?

Zwei von vielen Möglichkeiten sind kryptische Zeichenkombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen, z.B. fgZu5€&4lk, oder eine Passwortphrase, wie: alles-toll-und-super-sicher-in-Ägypten. Wenn Passwörter verschlüsselt übertragen und gespeichert werden, sind beide Versionen
kaum knackbar.

Aber es ist fast unmöglich, sich alle Passwörter zu merken.

Die meisten von uns sind bei Dutzenden Diensten angemeldet. Und für jeden Account muss ein eigenes Passwort her. Außerdem sollte man die Passwörter regelmäßig wechseln. Speichern sollte man sie auf keinen Fall. Besser nicht mal aufschreiben.

Software schafft Abhilfe, aber neue Probleme.

Tools, die alle Passwörter sicher verwahren, findet ihr zum Beispiel hier: http://www.netzwelt.de/alternative-zu/3956-password-safe.html. Zwei Probleme bleiben: erstens brauche ich für die Software selbst wieder zumindest ein Passwort. Und was mache ich zweitens, wenn ich mich anmelden muss, aber gerade kein Gerät, auf dem die Software läuft, zu Hand habe.

Mein Vorschlag: ein Algorithmus im Kopf liefert leicht zu merkende Passwörter.

Das heißt, ihr merkt euch nicht die Passwörter, sondern nur euren persönlichen Algorithmus.

Wie geht das?

Überlegt euch Dinge, die ihr immer wisst, wenn ihr Euch irgendwo anmeldet. Das kann der Name des Dienstes sein oder Euer Nutzername. Die liefern dann die Teile des Passworts, die immer unterschiedlich sind. Diese kombiniert ihr mit immer gleichen Elementen, die ihr euch gut merken könnt. Dafür verwendet ihr am besten auch Zahlen und Sonderzeichen. Das alles fügt ihr nach dem immer gleichen Schema zum jeweiligen Passwort zusammen.

Ein Beispiel:

  • Ihr merkt Euch €&, Mütze und die Zahlen 765.
  • Für das individuelle Passwort nehmt ihr dann z.B. die letzten 5 Buchstaben des Dienstes bei dem ihr euch anmeldet. Beispiel: Facebook
  • Und die ersten 5 eures Usernamens: frankie@mail.com
  • Alle 5 Teile in fester Reihenfolge ergeben das Passwort:
    z.B. ebook€&frank765Mütze

Wenn euch das noch nicht sicher genug ist, könnt ihr zum Beispiel noch den ersten und dritten Buchstaben groß schreiben (oder Buchstaben durch Zahlen ersetzen). Oder ein Datum anhängen, wenn ihr das Passwort regelmäßig wechseln wollt.
Resultat: EbOok€&frank765Mütze06-2015

Funktioniert (fast) ohne Nachdenken.

Nach kurzer Eingewöhnung müsst ihr nicht einmal mehr überlegen. Beim Erstellen und beim Login tippt ihr das Passwort einfach nur ein. Trotzdem ist jedes Passwort sicher und einzigartig. Und selbst wenn eines bekannt würde, ist es fast unmöglich, auf andere zu schließen. Natürlich nur, wenn euer persönlicher Algorithmus etwas anders aussieht, als der oben.

Zwei Dinge sollte ihr unbedingt beachten.

  1. Ihr solltet nur eine einzige, immer genau gleiche Regel für eure Passwörter verwenden. Sonst geht später das große Raten los, welchen Algorithmus ihr beim Erstellen des Passworts verwendet habt.
  2. Natürlich solltet ihr euren persönlichen Algorithmus niemandem verraten.

Probiert es einfach aus.

Über Kommentare, ob es bei Euch so gut funktioniert, wie bei mir, freue ich mich. Und natürlich auch, wenn ihr den Artikel weiter verteilt.


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